Preismonitoring.com

Preismonitoring und Preisrecherche

Die Preispolitik ist einer der Säulen des zielorientierten Marketings einer Unternehmung. Das Internet hat einen Schub für die Preistransparenz gebracht, wie es ihn in der Geschichte zuvor nicht gegeben hat. Gleichzeit hat das Web dem Handel neue Vertriebswege im Distanzhandel eröffnet. Preis können mit einem Mausklick verändert werden. Dieses hochdynamische Umfeld ist eine riesige Herausforderung. Ein systematisches Preismonitoring ist ohne die Hilfe effizienter Software-Tools praktisch nicht mehr möglich. Preismonitoring.com will insbesondere Hersteller für die Notwendigkeit des Einsatzes von Preisbeobachtungs-Tools geben. Sinnvoll eingesetzt ist Preisrecherche-Software ein existenzielles Werkzeug, um die eigene Preispolitik im Absatzkanal von Produkten durchzusetzen, die über das Internet gehandelt werden. Gerade wer Preiskämpfe und gefährliche Kanalkonflikte vermeiden will, muss sich mit dem Thema befassen.

Preismonitoring und Preisbeobachtung für Internetfirmen ein alter Hut

Praktisch seit der Ecommerce über das World Wide Web begonnen hat, sind automatisierte Preisbeobachtungstools eingesetzt worden. Der Endkunde hat im B2C-Umfeld Preissuchmaschinen und Preisvergleicher praktisch sofort eingesetzt. Jeder Online-Händler weiß, welchen Unterschied ein erster Platz bei Idealo oder guenstiger.de für Onlineshops ausmachen kann. Da kann das Abrutschen auf Platz zwei schon einmal das Mengengerüst von einem Onlinehandel zum Einsturz bringen. Damit man solche Sachverhalte bei großen Sortimenten nicht übersieht, setzen Online-Händler routinemäßig schon seit Jahren Tools ein, um die Preissetzungen des Wettbewerbs zu überwachen. Wird eine Preisänderung von einem Pricebot vermeldet, kann praktisch sekündlich reagiert werden. Oft werden dann automatisierte (im Idealfall regelbasiert) Preisänderungen vorgenommen. Dieser Mechanismus muss keinesfalls immer nur mit fallenden Preise einher gehen. Gute Anbieter von Preismonitoringssoftware haben auch Regeln implementiert, die das Aufzeigen von Preiserhöhungsspielräumen (Repricing) aufzeigen.

Obwohl Preismonitoring und Repricing bei den führenden Internetfirmen eine bereits gut trainierte Übung ist, sind in den letzten Jahren viele neue Startups gegründet worden. Übrigens auch unter finanzieller Beteiligung etablierter Handelsfirmen aus der Old Economy.

Auch Hersteller müssen die Chancen/Risiken des Internets für die Preispolitik erkennen

Das Internet ist auch in der zweiten Dekade des neuen Jahrtausends bei vielen Herstellern von Konsumerprodukten nicht so richtig angekommen. In Zeiten desPreismonitoring Internets ist es aber wichtiger denn je, insbesondere für Markenartikler, die eigene Philosophie der Preispolitik durchzusetzen und sich diese nicht vom Markt diktieren zu lassen. Wenn Online-Händler ausscheren und quasi zu Grenzkosten bei amazon, ebay und Co. verkaufen, dann kann niemand mehr Geld verdienen mit dem Handel der Produkte. Das ist weder für andere Online-Händler gut, noch ist es gut für den stationären Handel. Hat ein Hersteller die “Preise nicht im Griff“, und ist es in der Folge nicht möglich, die notwendigen Margen zu erwirtschaften, dann werden diese Produkte über kurz oder lang ausgelistet und zwar nicht nur von den Onlinern sondern auch von den stationären Händlern. Tritt diese Situation ein, dann wird es schwer bis unmöglich gegenzusteuern. Deshalb muss es das oberste Ziel der Preispolitik sein, sowohl die Preise als auch die (hoffentlich) attraktiven Maren über den gesamten Absatzkanal (offline wie online) zu managen (Margenoptimierung im Absatzkanal), durchzusetzen, ohne dabei gegen die notwendigen Regeln des Wettbewerbs zu verstoßen!

Das Internet ist ein Dschungel, da braucht es eine Preismonitorings-Software

Sobald ein Hersteller sich mit der Situation konfrontiert sieht, dass seine Produkte über das Internet gehandelt werden, muss er sich mit dem Thema Preisüberwachungs-Software auseinandersetzen. Das gilt umso mehr, wenn ein Hersteller seine Produkte über Distributoren, Großhändler und Exporteure zusätzlich zum Direktvertrieb an den Einzelhandel und Endkonsumenten verkauft. Sobald sich zwischen verschiedenen Märkten Arbitrage-Chancen bieten, werden die Marktteilnehmer versuchen diese auszunutzen. Sie werden Ware “querkaufen”, UVPs unterbieten etc. pp. Doch auf diese Sachverhalte muss man erst einmal aufmerksam werden. Im Zeitalter des Internets, wo sich die Preise eines Tages deutlich öfter ändern können als an der Tankstelle, muss man eine Armee von Bots in den Preiskrieg schicken, damit man auf die Preisänderungen überhaupt aufmerksam wird. Nur wenn man die Strategien von Amazone & Co. erkennt, kann man überhaupt effektiv reagieren.

Preismonitoring mit Software-Unterstützung spart Zeit

Eine (nicht repräsentative) Expertenumfrage unter zehn Vertriebschefs von Herstellern von Consumer Produkten durch preismonitoring.com hat ergeben, dass Tätigkeiten, die unmittelbar mit dem Thema Preisüberwachung zu tun haben, zwischen zwei und sieben Stunden der wöchentlichen Arbeitszeit in Anspruch nehmen.

Typische Statements waren:
– “In einem Browserfenster ist amazon eigentlich immer auf”
– “Wir kontrollierten täglich auf idealo, was sich an der Front tut”
– “Täglich erreichen uns Anrufe verärgerter Händler, die uns auffordern, endlich für Disziplin zu sorgen”
– “Die Recherche und die Dokumentierung der Preisänderungen in Excell ist eine ärgerliche Fleißübung”

Wie sich die Welt der Vertriebsmanager ändert, nachdem eine Preismonitoring-Software eingeführt wurde, konnte ebenfalls mit Hilfe einer Befragung eines Expertenpanels ermittelt werden.

– “Seit uns eine Software unterstützt, sparen wir in der Woche sehr viel Zeit ein, die für die eigentliche zielorientierte Arbeit sinnvoller eingesetzt ist”
– “Die Software ermöglicht nicht nur die Kontrolle der eigenen Preise, sondern auch den Blick auf den Wettbewerb. Das hilft uns auch, mehr Verständnis für den eigenen Kanal zu entwickeln, wenn die Konkurrenz ausschert.”
– “Die systematische Preisbeobachtung hat unsere Sinne für eine nachhaltige Preispolitik überhaupt erst geschärft”
– „Unsere Preise und die Preise der Produkte der Mitbewerber haben wir jetzt auf einen Blick“

Preisrecherche-Tools sind kein Selbstzweck, es müssen auch Konsequenzen gezogen werden

Datengewinnung ist das eine, die Umsetzung einer Preisstrategie etwas anderes. Wenn eine Bot erkennt, dass ein Marktteilnehmer die Preis “kaputt macht”, dann reicht es freilich nicht, dass man wie gelähmt auf den Preischart starrt. Es muss im Interesse aller Kunden und Partner im Absatzkanal handeln. Die Preisdiziplin muss mit allen (legalen) Mitteln des fairen Wettbewerbs agiert werden. Diesen Vorgang sollte man mit Härte und Konsequenz durchsetzen.
Gerade im Online-Handel hat man als Hersteller da so seine “Daumenschrauben”, um seine Händler auf Linie zu bringen. Zur Not muss man eben mal die Rechte an der Nutzung der Bilder entziehen, langsamer liefern, Mindestbestellmengen erhöhen oder die Rücknahme der Retouren-Ware verweigern. Sicher kennen Sie noch mehr “Spielchen”, wie man für Preisdisziplin sorgen kann.

Langfristig ist ein starker Absatzkanal aus (online wie offline) existenziell. Wenn am Ende nur Preis aggressive großer Player überleben und sich die Industrie nur noch wenigen Playern auf der Absatzseite gegenübersieht, dann ist es zu spät.

Fazit: Eine kluge Preispolitik dient auch der Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Kunden. Für die Durchsetzung einer solchen, braucht es eine Preismonitoring-Software. Interessanter Weise drängen viele weitsichtige Online-Händler ihre Lieferanten bereits dazu, die Preis zu überwachen. Preismonitoring.com hat sogar Kenntnis von Onlinern, die Lieferanten – die solche Tools nach wie vor ignorieren – gar nicht mehr listen.

Etablierte Anbieter von Preismonitoring-Tools

Für Online-Händler:
Für die Industrie:

Definition Preisbeobachtung im Wirtschaftslexikon.

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